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Der Rote Baron


Der Erste Weltkrieg: Manfred von Richthofen ist 1916 mit gerade einmal 24 Jahren bester und populärster Jagdflieger der Deutschen. Schnell macht er Karriere und kommandiert bald seine eigene Fliegerstaffel. Als "Roter Baron" wird er berühmt und von seinen Gegnern gefürchtet. Richthofen und seine Kameraden sehen die Luftkämpfe des Ersten Weltkriegs als sportliche Herausforderungen an: "Wir sind Sportsmänner, keine Schlächter" sagt der junge Freiherr. Er will Flugzeuge abschießen und nicht die Piloten. Während die oberste Heeresleitung ihn für Propagandazwecke missbraucht, zeigt ihm die Krankenschwester Käte die grauslige Realität des Krieges.

Der Rote Baron ist ein unterhaltsamer deutscher Spielfilm der mit den Amis ohne Probleme aufnehmen kann. Die Flugeinstellungen waren beeindruckend und auch die original Flugzeugnachbauten sind hier positiv zu erwähnen. Aber Fakt ist, dass man sich in diesem Film in vielen Hintergrunddetails (Fakten) vergriffen hat. Der Film betrachtet lediglich die damalige Zeit aus heutiger Perspektive, aus diesem Grund werden die Personen von damals aber verfälscht dargestellt. Manfred von Richthofen sagte selbst, er würde auf den Piloten zielen. Und vermutlich hat er von seinen Gegnern ähnliches erwartet. Die Einstellung zum Tod war eine ganz andere als heute, wie man es heutzutage hierzulande wohl nicht mehr findet. Leider wird aus dieser verfälschten Perspektive heraus das Handeln der Menschen damals nur noch unverständlicher. Statt historisch aufzuklären wird historisch verwirrt... schade drum. Szenen in idyllischer Landschaft, viele Nahaufnahmen der Figuren und eine pathetische Musik tragen dazu bei, dass diese Geschichtsaufarbeitung nicht die nötige kritische Distanz wahrt. Auch der Wandel des 24-jährigen von Richthofen zum Kriegskritiker vollzieht sich nicht glaubwürdig.

Desweiteren war die Liebesgeschichte zu gefühllos und nur oberflächlich angekratzt, man konnte sie nicht wirklich nachvollziehen. Auch den Karrierefördernden Abschuss hat man gar nicht wirklich mitbekommen. Zu wenig Luftkampfszenen, zu wenig Tiefe die durch große Lücken und Handlungssprüngen entstanden ist. Der Film zieht sich in die Länge.

Positiv war jedoch die Besetzung. Die Schauspieler waren gut ausgewählt (unter wenig guten Deutschen) und konnten die Leidenschaft des Fliegens vermitteln

17.4.08 10:19
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


MiezeKatze / Website (17.4.08 18:34)
Hmm...hab überlegt, ob ich in den Film gehen soll, aber er scheint ja jetzt nicht sooo toll zu sein. Ich mag so Tatsachenverdreherfilme(was für ein Wort^^) nicht. Aber der Schweighöfer ist so toll*schwärm*

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